NEUSTRUKTURIERUNG DER ALLGÄU TOUR

25|08|12

Ihr Lieben.

 

Man könnte das folgende Geschriebene durchaus auch als Stellungnahme interpretieren. Auf jeden Fall nehme ich jetzt mal Stellung dazu, wie die Allgäu Tour in den kommenden Jahren ablaufen wird. Nach einer sehr mäßigen letzten Tour, welche wohl Temperaturen weit über 30° Celsius geschuldet sind, haben wir uns dazu entschlossen, natürlich auch aufgrund anderer Vorkommnisse, die Allgäu Tour ein wenig zu verändern. Zum Einen wird sich die Konstellation der Slams ändern, welche die Tour ausmachen werden. Bisher bestand die Tour immer aus zwei Terminen, die immer alle zwei Monate, am letzten Freitag, in Leutkirch und am letzten Samstag, in Kempten über die Bühne gingen. Nun wird sich auch hier einiges verändern. Leutkirch wird erst einmal von Kempten abgesplittet. Der Textpuls Slam in Leutkirch wird also nicht wie geplant alle zwei Monate stattfinden, sondern nun in einem anderen Turnus, dazu aber später mehr. Der SlamBodunum Poetry Slam bleibt im Turnus von zwei Monaten bestehen. Da nun der Freitag vor dem Slam in Kempten wieder frei ist, dachten wir uns, setzen wir doch dort auch einen Slam hin. Angedacht ist hier ein Slam in der näheren Umgebung von Kempten. Eine Stadt haben wir schon im Blick. Da das aber noch nicht zu hundertprozent sicher ist soll das hier auch keine weitere Erwähnung finden. Vor diesen geplanten Slam am Freitag setzten wir dann noch die sehr erfolgreiche Lesebühne von Alex Meier und mir in Lindenberg, so, dass wir im Endeffekt dann drei Termine in folge haben. Ein Slam am Sonntag, sprich, dass es dann eine 4-tägige Tour wird ist wohl auch angedacht. 

 

Da wir alle aber unser Herz an den Leutkicher Slam verloren haben und es nirgendwo so schön verraucht ist, haben wir uns dazu entschlossen noch eine kleinere Tour im Allgäu ins Auge zu fassen. Diese wird aus zwei Terminen bestehen. An einem Tag der Slam in Leutkirch und am anderen Tag wohl der Poetry Slam in Lindenberg, welcher dann vielleicht unter der Leitung von Alex Meier und mir über die Bühne gehen wird.  

Mit dem veränderten Turnus für die kleine Tour, kommt noch eine weitere Änderung ins Haus geflattert. Den Slam in Leutkirch werde ich nicht weiter mit Melli Müller moderieren. Dies kommt nicht aus persönlichen oder zwischenmenschlichen Problemen, nein, Ihr Ausstieg ist ganz einfach dem Stress geschuldet, den sie bei Ihrer Arbeit nebenher noch ertragen muss. 
Den Slam in Kempten werde ich weiter zusammen mit meiner Schwester Sabrina moderieren und die Lesebühne in Lindenberg befindet sich weiterhin unter der Leitung von Alex Meier und mir.

 

Ihr seht also, dass es Abseits von Bundesliga gucken, die ja, Herr Gott, endlich wieder losgeht und Texte mit Team Scheiß auf Keuschheitsgürtel du brauchst ne' Zentralverriegelung schreiben, in den nächsten Monaten sehr viel zu tun gibt. Bleibt also zu hoffen das der Fc Bayern heute nachzieht und gegen Aufsteiger Greuther Fürth 3 Punkte holt, obwohl mir die ja auch sehr freundlich erscheinen und das die Allgäu Tour hier bald wieder auf Touren kommt. Die nächsten Termine für die Tour hier sind für November angedacht, wo wir uns ja schon sicher auf Katja Hofmann aus Halle freuen dürfen. Ich genieße nun meine Tage, die ich alleine im Allgäu verbringe, weil es so scheint, als wäre die ganze Welt unglücklich im Urlaub. Auf jeden Fall erreichen mich Nachrichten von Urlaubern die keinen schönen Urlaub verbringen. Man sagt ja auch, dass der Allgäuer, der wirkliche Allgäuer keinen Urlaub braucht, weil es hier schon so ein bisschen wie Urlaub ist so. Das kann ich nicht wirklich abstreiten. Nur die Temperaturen könnten manchmal vielleicht ein bisschen höher sein. Der Niederschlag ein wenig weniger und der Wind manchmal auch, aber nicht oft. Und der Nebel nervt manchmal ein bisschen. Versperrt immer so die Sicht auf die Berge und auf Schloss Neuschwanstein und die gelbe Burg daneben, die letztes Mal so gebrannt hat. Aber sonst ist er hier echt schön.  

 

SCHREIBURLAUB

23|08|12

Es ist so. Im letzten Jahr musste ich meinen Auftritt beim National, also bei den deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam absagen, da ich diese blöde kurze, aber intensive Begegnung mit Feuer hatte. Dieses Jahr schaffe ich es aber dann doch. Also vielleicht, denn noch ist ja nicht aller Tage Abend aber ich gehe mal fest davon aus. Wieder im Team. Doch mit einem anderen Team. Nicht mehr mit Team Kontrapunkt und nicht mehr mit Team Diggital, die sind nämlich beide passé. Nein. Zum National geht es mit meinem hochaktuellen Team Team Scheiß auf Keuschheitsgürtel du brauchst ne' Zentraverriegelung, welches ich zusammen mit Lisa Schöye aus Düsseldorf besetze. Jetzt wird jeder der im Erdkunde Unterricht aufgepasst hat aufschreiben und rufen "HA!" und dem werden wir dann auch Recht geben. Zwischen Düsseldorf, wo es bestimmt schön sein kann, also es ist schön dort, auf jeden Fall fand ich es dort schön, und hier im Allgäu, liegt schon eine nette Distanz die schon ein paar hunder Kilometer beträgt. Da meine Teampartnerin aber so fuchsig war und sich einen Pass geholt hat, kann Sie jetzt einfach so zu mir nach unten düsen um dort dann mit mir Texte zu schreiben. Eine kleine Tour ist auch geplant. Wo es dann hingeht, erfahrt Ihr bei Gelegenheit auf jeden Fall. Das wollte ich Euch nur eben sagen, denn jetzt muss ich diese Reportage über die Japanische Mafia angucken, die wirklich brutal ist. 

VOM ALLGÄU ÜBER HALLE NACH HAMBURG

02|08|12

Liebe Menschen dort draußen. Ich fahre wieder weg und verlasse für über zehn Tage das wunderschön gelegene Allgäu, zuerst in den Osten und dann, kurz darauf, in den hohen Norden. Und ja. Ich freue mich wie Schnitzel darauf. Morgen werde ich aber erst noch eine Hochzeit feiern dürfen, für welche ich mir heute schon einen Anzug geholt habe. Ich freue mich also darauf meinen Anzug ausführen zu können und ich freue mich auf all das gute Essen, dass es dort geben wird. Natürlich freue ich mich auch über die Tatsache, dass jemand heiratet. Das ist auch wichtig und alles. Ohne Hochzeit, kein gutes Essen. Auch klar. Aber das Essen wird in Erinnerung bleiben und im Magen liegen. Die Hochzeit hoffentlich nicht, denn das würde ja dann nicht für die Hochzeit sprechen, aber für das Essen. Also erst Hochzeit und dann Essen. Reihenfolge wurde vorher ja schon festgelegt. Deswegen gibt es morgen auch nur noch Cornflakes in der Früh, damit ich mir dann den Magen mit argentinischen Köstlichkeiten vollwemsen kann. 

 

Nachdem dann Hochzeit gefeiert wurde, düse ich direkt am darauffolgenden Tag nach Halle, also in den Osten. Manch einer mag ja Vorurteile gegenüber diesen Städten dort haben und ich muss gestehen, dass ich solche Vorurteile ja auch hatte, doch dann ist man da und man trifft dort nette Menschen und sofort ist einem die Stadt sympathisch! Zwei Mal durfte ich dort schon bei Slams zu Gast sein. Nun also zum dritten Mal. Und das bei einem Slam, bei dem ich die letzten zwei Male wirklich noch nicht war! Die Freude ist also groß. Außerdem darf ich wieder in einer netten Wohngemeinschaft wohnen und mir dort Rührei ans Bett bringen lassen. Das wird ganz großartig und Halle hat ja auch was zu bieten. Zum Beispiel möchte ich dieses Mal endlich einen Spaziergang an der Peisnitz machen, welchen man mir so wärmstens ans Herz gelegt hat. Bin ich bisher aber zwischen Pfeffi und riesen Wespennestern gucken, nie dazu gekommen. Ganz klar. Diesmal schaffe ich das. Ich habe ja eine Woche lang Zeit! Da muss man schon mal Dinge gucken, die man noch nicht gesehen hat. Zugegeben, bisher habe ich Halle meist nur zur Nacht gesehen, aber auch am Tag und bei Licht kann diese Stadt einiges bieten. Außerdem gibt es dort guten Döner. Auch nicht überall so.

 

Wo es auch guten Döner gibt und wo mich die Gleise von Halle aus hinführen werden ist Hamburg. War ich viel zu lange nicht mehr. Zum letzten Mal im März, als ich dieses ausgedehnte Tour gemacht habe. Jetzt habe ich wieder Mal so irre Bock auf Hamburg und Festival bekommen, dass ich zu einem solchen kulturellen Event nach Hamburg fahre und dort ein wenig tanzen werde. Alles schön also. Ihr seht. 

 

Wir sehen.

IN WANGA BLEIBT MA' HANGA'

26|07|12

Auf meinem Weg nach Hause passiere ich immer den Park des örtlichen Altenheims. Auf eben diesem Weg hält mich eine ältere Frau, die wohl zum Inventar des Altenheims gehört. Als sie mich von hinten anstupst, wie ich es bei meinen Freunden bei Facebook tut und lacht, sagt sie: "Ach wissen Sie. Ich bin gerade etwas erschrocken", greit dabei meinen Arm und sagt dann weiter "weil ich dachte Sie seien mein Enkel, weil der doch auch immer so viel raucht." Ich erkläre der alten Dame dann, dass ich nicht ihr Enkel bin, setze mich mit ihr auf deine Bank mit Blick auf den See. Hinter uns das Haus Seeblick in dem alte Menschen neidisch von ihren Balkonen auf uns starren. Dort haben wir dann die Enten Enten sein lassen und haben uns kurz unterhalten. Als meine Zigarette das Ende des Gesprächs andeutete, stand sie auf und nuschelte dabei ein "Alles Schöne vergeht mal." und macht sich auf den Weg. Ich gucke meiner namenlosen Bekannten aus dem Haus Seeblick noch ein wenig nach und sehe dabei zu, wie sie in eben jenem verschwindet. 

 

Eigentlich beginnt aber alles schon viel früher. Wenn man eine längere Zeit nicht zu Hause war, dann hat das wohl auch immer einen Grund. Entweder zu Hause geht es einem nicht gut, man hat eine Schreibblockade, einfach keine Lust mehr auf die eigenen vier Wände oder man ist in einer anderen Stadt hängengeblieben. So geschehen. Das Allgäu lebt ja von den vielen kleinen Städtchen, manche davon haben gar ihren Namen nicht einmal verdient. Ob das Wangen hat, die Stadt in der ich vor geraumer Zeit hängengeblieben bin, könnt ihr euch selbst beantworten: Wangen ist eine Stadt im tiefsten Süden. Also sieht man es vom Norden aus, liegt es im tiefsten Süden deutschlands. Für uns Südstaatler gibt es natürlich noch Städte die tiefer im Süden verborgen sind. Wangen liegt jedoch im Süden und das in ganzen 556 Metern Höhe und misst ganze 101,3 Km². Auf jeden dieser Km² kommen im Schnitt 271 Einwohner, was dann eine Gestamteinwohnerzahl von 27.641 Menschen ausmacht. Tiere gibt es auch viele. Da bin ich mir sicher. Auf jeden Fall laufen einem bei nächtlichen Spaziergängen viele über den Weg. Wangen. Eingepflanzt wie eine Blume in die Wildnis und Natur des Südens und des Bodenseekreises. Wangen wurde übrigens zum ersten Mal 815 als Wangun in einer Urkunde des Klosters St. Gallen erwähnt. Ja und jetzt mag sich manch einer fragen, warum gibt es dieses dialektische Sprichtwort "In Wanga bleibt ma' hanga'."? Dieses Sprichtwort gibt es, weil es einfach der Wahrheit entspricht. Dieste Stadt bietet einem alles was man braucht. Es gibt einen Fluss, oder einen Bach, der sich niedlich durch die Stadt schlingelt. Es gibt alte Häuser mit Gewölbekellern, in denen man zur abendlicher Stunde ein Bier aus einer der unzähligen Brauereien der Umgebung genießen kann. Irgendwann schlägt dann die alte Kirchturmuhr und man weiß, dass man sich auf den Heimweg begeben sollte. Dort trifft man dann Katzen und andere Tiere des häuslichen Gebrauchs, Menschen die einen dazu einladen sich anderswo zu unterhalten. Manch einer mag sich jetzt fragen, was die Jugendlichen in diesem beschaulichen Ort Wangen so treiben. Sie betrinken sich. Ganz einfach. Das ist wohl so wie in ganz vielen anderen Städten auch. Nur trinkt man hier in Bars in denen es viele Fliegen gibt und darin findet man Schilder, die auf die Schließung dieser Lokalität hindeuten. Ob das damit zusammenhängt, dass die eben genannte Lokalität auf den Namen eins wilden Tieres hört, lassen wir auch mal dahingestellt, wie so vieles was mit dieser Stadt zu tun hat. Wahr ist nur, dass sie ganz tolle Menschen hervorgebracht hat und vielleicht bleibt man ja auch nur an denen hängen und gar nicht in der Stadt selbst. Schön an Wangen ist auch, dass es für mich als fleißigen Zugfahrer dort kein Ticket zu kaufen gibt. Denn die Bahn hat beschlossen hier im tiefsten Süden keine Kontrollen mehr durchzuführen. Das heißt für mich, dass ich ganz einfach frei fahre. Bis nach Hause. Bis ich wieder den kleinen Park des Altenheims passiere. Wie immer wenn ich nach Hause komme. Und dann supst mich eine Frau von hinten an, wie ich es mit meinen Freunden sonst bei Facebook tue und wir sitzen auf einer Bank und befinden uns wieder am Anfang der Geschichte. 

MIAU.

11|07|12

Hallo liebe Menschen dort draußen, die das hier immer fleißig verfolgen und schon fast einen Monat, nichts mehr zum verfolgen hatten. Das tut mir erstmal ein wenig Leid. Ich bin wirklich oft vor diesem geöffnetem Fenster gesessen und habe versucht irgendetwas zu tippen aber dann dachte ich mir, dass es eigentlich gar keine wichtigen Informationen gibt, die man da irgendwie erzählen, also abtippen kann. Deswegen habe ich es dann meist auch bleiben lassen. Jetzt aber. Jetzt aber gibt es was interessantes zu berichten. Eigentlich sogar ein paar Dinge. Ich fange mal damit an, dass ich gerade auf dem Sofa liege und erst nach Hause gekommen bin, denn ich war unterwegs. Nicht wirklich unterwegs aber ich habe zumindest das Haus verlassen um Schülern am Allgäu-Gymnasium in Kempten etwas über Poetry Slam zu erzählen. Ein ganzer Deutschkurs vor mir, aufgereiht wie Perlen, saßen sie da auf ihren Stühlen und haben mit gespitzen Ohren gelauscht, was ich da erzählt habe. Das habe ich aber nicht alleine gemacht, nein nein. Ich habe mir den Michael Stelzmüller und den Fabian Schütz mitgenommen, die dann auch noch Texte gelesen haben. Ich habe dann auch noch einen Text gelesen und ganz artig Fragen gestellt und auch beantwortet. Natürlich ist so ein aufgereihter Deutschkurs jetzt nicht immer motiviert wie Mario Balotelli, aber es war trotzdem nett. Das muss man wirklich sagen. Das waren nette Menschen. Keine Blödeleien, nur nette Sachen haben die gesagt und gefragt und ein paar von denen kennen den SlamBodunum sogar schon und haben ihn besucht. Also alles dufte, erstmal.

 

Ach und hier. Ich wurde gedisst. In einer Abi-Zeitung. Meiner alten Stufe. Das war auch schön. Und witzig. Die sogenannte neue Elite, hat da ganze Arbeit geleistet und erwähnt, dass ich Poetry Slam mache. Poetry Slam ist laut ihnen, wenn Eminem bei 8Mile beim Rap-Battle nicht seinen Gegner beleidigt, sondern mit ihm kuschelt. Oder sowas in der Art. So genau weiß ich das schon gar nicht mehr. Auf jeden Fall ging es irgendwie darum. Und sie haben gesagt ich schreibe emotionale Texte, obwohl die bösen Elitemenschen doch nie einen meiner Texte von mir gelesen haben.

Das ist mir ja erstmal recht egal. Ist es mir wirklich. Aber was mir nicht egal ist, ist, dass da ein Bild von mir drin ist. Also nicht die Tatsache, dass da ein Bild ist, obwohl sie das ja, wenn man streng wäre, auch nicht dürfen, aber die Elite weiß das. Da bin ich mir sicher. Auf jeden Fall haben sie da ein ganz altes Bild von mir genommen und da sehe ich nicht vorteilhaft aus und es passt nicht zu meinen emotionalen-schmuse-Texten. Ich hätte gerne ein richtiges Lyriker-Bild gehabt. So vor einer Ruine, mit Textblatt in der Hand. Wirklich. Das hätte mich gefreut. Also folgende Worte an euch.

 

'Liebe Elite,

 

da waren eine Rechtschreib - und Grammatikfehler in eurem Artikel. Macht aber nichts. Ihr seid die Elite und ich mache nur 'Schmalspur-Abi'. Deswegen glaube ich euch. Ich glaube euch alles. 

 

Euer Schmuse-Dominik.'

 

HERZ [EN]

16|06|12

Manchmal da gucken wir der Sonne beim Untergehen zu und manch einer mag sich fragen, wie die Sonne das wohl finden mag. Ich meine, ich weiß nicht, wie ich es finden würde, wenn mir andauernd, jede Sekunde, jede Stunde, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, jedes Jahr jemand beim zu Bett gehen zusehen würde. Trotzdem müssen wir ehrlich sein und sagen, dass die gute Sonne sich das ja durchaus auch ausgesucht hat. Wer meint alles in einem Glanz erstrahlen lassen zu müssen, der muss auch damit rechnen, dass man beobachtet wird. Ein Justin Bieber sollte es auch nicht bedenklich finden, wenn er von Mädchen verfolgt wird, wenn er sich mit zur Seite gescheitelter Frisur in der Bravo zeigt. Aber ob man jemand deswegen beim Schlafen zusehen muss ist dann wieder eine andere Frage.

 

Eigentlich wollte ich hier nur kurz sagen, dass wir eine sehr schöne erste Lesebühne hatte. Also der Alex und ich. Das war wirklich eine sehr schöne Lesebühne und Lindenberg ist auch wirklich eine nette Stadt, welche dann auch nettes Publikum mit sich bringt. Das muss man schon so sagen. Gott weiß warum das so ist. Ich weiß es nicht. Wir haben dann den ganzen Abend ein paar Dinge erzählt, haben Texte gelesen und eine Katze gestreichelt, die aber dann scheu genug war vor mir wegzulaufen, als ich sie auf den Schoß nehmen wollte. Sonst hat die sich wirklich gut streicheln lassen. Kann man gar nichts gegen sagen, auch wenn man womöglich wollen würde. Aber kann man echt Nichts gegen sagen. Meine Herren war das schön. Umgeben von Büchern, wo einem die Kirchenglocke als einzigstes ins Wort fällt, da lässt es sich leben und lesen. Und schöne Dinge hat man da dann auch gelesen. Der Johannes Floehr zum Beispiel. Ist extra viele Stunden mit dem Zug gefahren um an der bayrisch-österreichischen Grenze Dinge vorzulesen und mit mir Zigaretten zu rauchen. Meine Herren war das schön. Christian Weiblen kam aus Augsburg, rauchte wie immer nicht, obwohl ich ihn ja auch schon rauchend erlebt habe, aber eben diesmal in Lindenberg nicht. Da ging es so komplett ohne Rauch und Schmodder und Glut und so. Aber tolle Dinge hat er auch vorgelesen. Wird er bei Poetry Slams doch häufig, aufgrund seiner üppigen Texte, nach  Überschreitung des Zeitlimits von der Bühne gestoßen, konnte er bei der Lesebühne endlich mal 10 minütige Bretter vortragen. Dazu kommt dann ja auch noch, dass er eine wunderbar anzuhörende Stimme hat. Die hatte auch Quasi Mono a.k.a Michael Stelzmüller aus Memmingen, der an diesem Abend die Musik gemacht hat. Wundervoll wie er da stand, vereinsamt mit Gitarre, Mikrofon und seiner Stimme und nichts an, als einem Shirt wo sich ein Mädchen die Birne wegpustet und sein Auftrag wohl war es diesem Mädchen gleich zu tun, denn er hat den Menschen, Gott weiß, das Hirn weggepustet. Würde ich irgendwann einmal Gitarre spielen und singen wollen [können], würde ich versuchen so zu klingen. Im Ernst, also ich flach[x]se jetzt nicht und lobe meine Gäste. Nein nein. Der Michael kann das und vielleicht macht er da jetzt ja auch immer Musik wenn er Lust hat. Lust hatten auch die Leute und ja ich auch. Eine Frau aus der hintersten Reihe ganz besonders. Sie bat mich ihr die fünf Euro Eintritt wieder anders zurückzuerstatten. Ich ging auf ihren Vorschlag ein, woraufhin sie mich versetzte und mich so ganz arg verletzte.

 

Das alles ist aber nicht so schlimm, denn mir geht es wirklich sehr gut. Meine Freunde im Ernst. Also ob ihr meine Freunde seid, ist jetzt so ein Thema wie oben mit der Sonne, aber nun gut. Ihr lest euch den ganzen Schmodder hier ja auch durch, also. Mir geht es gut. Gerade im Moment geht es mir gut, da ich wieder einmal in Wangen sitze und Berge gucken kann, die aber zu Hause so viel schöner anzugucken sind als hier. Aber Berge sind Berge und okay. Ich habe jemanden gefunden. Unsere Körper sind so heiß wie Vulkangestein. Nur geiler. Fast so wie die Weltbank oder Amerika ideologiefrei.

 

In diesem Sinne. Herz [en].
Flieht! Ihr Narren.

FACEBOOK AMEISE

06|06|12

Bisher mochte ich es ja Jonathan Meese anzugucken und anzuhören und mich darüber zu wundern, warum es Menschen gibt, die für seine Kunst wirklich viel Geld ausgeben. Aber ich muss ehrlich sein und sagen, dass ich wohl auch, hätte ich die finanziellen Möglichkeiten dazu, würde ich mir so einen Meese schon auch in die Wohnung hängen und mit Edding signieren lassen würde ich wahrscheinlich schon auch. So ist das ja jetzt auch nicht. Doch jetzt, ja jetzt hat der Meese für einen Eklat gesorgt und Studenten als 'Hämorriden im Arsch des Staates' bezeichnet und Ausstellungsmacher waren eben nicht mehr Ausstellungsmacher sondern wurden in 'Penner' umgetauft. Da mag man jetzt von halten was man will und wie man das jetzt findet oder beurteilt, dass da ein junger Student, quasi ein Hämorrid im Arsche des Staates, auf die Bühne geht und dem Meese sein Glas kaputt macht, bleibt jedem selbst überlassen. Manch einer mag es als Inszinierung abtun, weil das wohl das einfachste wäre um diesen Menschen Meese erklären zu können. 

 

Dann habe ich da jetzt was gemacht, was ich irgendwie jetzt schon bereue aber irgendwie auch echt interessant finde. Vielleicht habe ich es am Anfang direkt übertrieben, zu sagen, dass ich jetzt vier Wochen lang Facebook Abstinent leben möchte, denn ich glaube so eine oder zwei Wochen hätten es wirklich auch getan. Für den Anfang. Aber so ist es eben nun. Vier Wochen kein Facebook. Ab morgen. Also kann ich heute noch liken, stupsen, Nachrichten schreiben, chatten und blöde Dinge posten. Eigentlich sollte ich das wirklich ausnutzen. So richtig. Aber ich tue das nicht, da ich das noch nie getan habe. Aber vielleicht werde ich die Zeit heute Nacht noch nutzen um mit Menschen Nachrichten auszutschauen, die nicht wissen wie ein E-Mail Programm funktioniert. Das werde ich noch tun, dann werde ich vier Wochen lang, dieses Fenster mit dem Namen Facebook nicht mehr öffnen werde. Zu erreichen ist man ja über das Handy und über ebenjene E-Mails. 

 

Leider kann ich diesen Eintrag nicht weiterführen, da ich bei TAFF einer Frau zugucke, die sich einen Streichelzoo in ihre Küche machen lasst. Mit Hühnern und einem Lamm. Das kleine Lamm fühlt sich sichtlich wohl. Wenn man sich einen Streichelzoo wünscht, muss man auch erwarten, dass es passiert. In diesem Sinne. 

SOFA - SESSEL - SLAM

03|06|12

Hall Juli - hallo Menschen da draußen. Wir sind im Juli angekommen, wir es meine ersten Worte schon verlauten liesen, was natürlich bedeutet, dass im Juli auch wieder viele neue Dinge, Auftritte und Projekte auf mich warten. Letzteres durfte ich gestern Abend zum ersten Mal erleben. Im Rahmen der Chaiselongue fand in Leutkirch ein Poetry Slam unter meiner Moderation [mit Valerie Zöllner - SlamBodunum] statt. Natürlich weiß man am Anfang gar nicht so wirklich was man erwarten soll, wenn man zu einer Location fährt, die man zuvor noch nicht gesehen hat und dann dort einen Slam starten soll, mit Leuten die man schon einmal gesehen hat. Marvin Suckut [Konstanz], Christian Weiblen [Augsburg], mein Homie Alexander Meier [Lindenberg], Sabrina Schick [Freiburg], Kai Klama [Leutkirch], Maurice Meijer [Karlsruhe], Fenja Dittrich und Julia Mendrock [beide Steißlingen] waren mit von der Partie und machten den Abend zu dem was er war: wunderschön. Jetzt mal ohne Scheiß. Es war wohl einer der gemütlichsten Slams, die ich in meinem Leben erleben durfte. Überall standen Sofas und Sessel rum auf denen sich gut gelaunte Menschen wälzten und Spaß hatten. Wirklich viel Spaß hatten und das auch zeigten und den Abend dann noch irgendwie geiler machten. Die Menschen von der Chaiselongue waren super nice. Kann man auch nichts gegen sagen. Ein freundliches, offenens, begeistertes und vorallem schönes Team das hinter all dem steht, so wie wir. Ohne Mist. Wir bleiben da nun jetzt dabei. Haben gestern Nacht, next to the Bierbrunnen, unter einem riesigen Hut aus Stoff, mit fadem Licht und eingehüllt in Zigarettenrauch schon den nächsten Termin besprochen, der dann wohl im September ist. Wo die Bar als nächstes gastieren wird, ist noch nicht ganz sicher! Sicher ist aber, dass es schön wird, wie es gestern war und wir hoffen, dass der Bierbrunnen wieder mitziehen darf. Das war groß. Da war ein Brunnen, aus dem Bier floss. Ihr wisst schon. All night long! Gott war das gestern schön. Ich wünsche euch einen schönen Juni - wir sehen uns bestimmt wieder. Ich bin mir relativ sicher. Vielleicht schon nächstes Wochenende in München beim StuStaCulum Festival und dem dortigen Poetry Slam! Küsse. Euer Domi.

ROCK AM RING ODER WAT ?

30|05|12

Hallo liebe Menschen da draußen. Wie jedes Jahr findet dieses Jahr eine große Sause irgendwo in Deutschland statt. Diese Sause, so habe ich mir sagen lossen, soll sogar zwei Mal in Deutschland stattfinden. Am selben Wochenende. Ich habe mir auch sagen lassen, dass es dort sehr viel Mist zu sehen gibt und ich habe mir sagen lassen, dass dafür unfasslich große Eintrittspreise verlangt werden. Ganz ab von diesen zwei Dingern steigt in diesem Jahr auch eine Sause zum allerersten Mal! In Leutkirch. Nun gut. Leutkirch ist weder Nürnberg noch der Nürburgring aber schon auch schön. Betrunke Menschen kann man auch dort sehen, auch außerhalb des Slams zeigen sich diese in Massen und bewegen sich wie von Jägern gescheuchte Hasen durch die Altstadt, die die Neustadt vergeblich als Nebenspieler sucht. Auf jeden Fall gibt es dort eben eine Sause die zum ersen Mal sausieren geht. In Leutkirch, wurde aber auch schon erwähnt. Das es sich um einen Slam handelt, dürfte man spitzfindiger Fuchs auch schon herausgefunden haben. Doch diesmal ist das irgendwie anders, deswegen ist es mir ja auch sogar einen Eintrag inklusive Foto wert. Ich buche ja auch nicht jeden Tag Übernachtung inklusive Frühstück aber hier ist das Frühstück, also das Bild, eigentlich sehr wichtig um Euch zu zeigen was ich sagen möchte. Ich wurde vor ein paar Monaten, vielleicht auch erst Wochen, so genau weiß ich das gar nicht mehr, gefragt, ob ich einen Poetry Slam in Leutkirch moderieren will. Abwegig ist diese Idee ja nicht, da ich das ja eigentlich schon tue, aber nun eben auch abseits vom Textpuls Slam. Diesmal im Rahmen der Chaiselongue, welche mit alten Sofas und Sesseln [siehe Bild] durch die Lande zieht und dann irgendwo anhält. Da wo man dann angehalten hat, geben die Leute den Menschen vor Ort drei Wochen lang Kultur auf die Fresse. Ob die jetzt wollen oder nicht ist denen eigentlich wirklich super egal, die machen das einfach und haben sogar einen Bierbrunnen, was natürlich super ist, wenn man da jetzt einen Slam organisieren möchte, wie die es denn nun getan haben. Organisieren ist vielleicht auch schon zuviel gesagt. Sie haben mich gefragt und dann zack, durfte ich Menschen einladen und bestimmen wie der Abend läuft. Das habe ich dann auch gemacht und mir wurde bewusst, dass es recht unangenehm ist, Dinge von anderen Leuten aus zu organisieren und wie froh ich wirklich bin, bei meinen anderen Slams, in supercoolen Teams zu interagieren. Auf jeden Fall habe ich jetzt ein Paar Freunde eingeladen und es haben sich zwei junge Damen sebst eingeladen, die wohl jetzt meine Freunde werden [wollen]. Ich sollte natürlich diese Menschen auch namentlich bennen, damit Ihr auch wisst, was auf Euch und die Menschen da zukommt. Fabian Schütz aus Kempten kommt, der jetzt eine halbe Ewigkeit keinen Slam mehr gesehen und gemacht hat. Nun tut er es zum Glück wieder und natürlich darf er das bei mir zu jeder Zeit tun und deswegen ist er auch wieder am Start. Eben hat mir noch Marvin Suckut, der schon Freund ist, sein Interesse angemeldet und steht somit natürlich auch auf der Bühne. Dazu gesellen sich dann noch Alexander Meier, mit dem ich eine Lesebühne habe, Chris Weiblen, der bei der Lesebühne auftreten wird, weil Alex und ich ihn ganz knorke finden und meine Schwester ist auch dabei und der Lyriker Maurice Meijer aus Karlsruhe ist auch dabei. Es wird also eine Sause, was die Menschen betrifft und vielleicht finden wir uns ja spät nachts wieder, vor dem Bierbrunnen und bemerken erst dann, dass die Welt ja noch in Bewegung ist. Bis dahin. Bewegt Euch reichlich und gut und vor allem zum Slam am Samstag nach Leutkirch! Sonst seid ihr Opfer!

VON EICHHÖRNCHEN UND FIFA

27|05|12

Es war schön. Es war schnell aber es war wirklich wunderbar. Die Allgäu Tour im Mai ist schon wieder vorbei. Es ist wahrlich so, als hätte uns der Wind getragen. Irgendwohin. Aber trotzdem auch von Slam zu Slam. Von Leutkirch nach Kempten und hoffentlich trägt er heute die Reste aus unseren Gesichtern hinfort! Hinfort von hier. Weiter weg als Paris. Hoffentlich. Zum zweiten Mal in der Geschichte dieser wunderbaren Tour hier, haben wir bei beiden Slams den gleichen Sieger zu benennen. Dieser kommt aus Heidelberg und heißt Aaron Schmitt und hat Löcher in all seinen Shirts - weil er eben Slam Poetry trägt. Das schön an solch einer Tour ist, die man selbst macht und Freitag und Samstag in Anspruch nimmt ist, dass man am Sonntag dann bereit ist Formel 1 zu gucken, was ich jetzt auch im Moment tue. Es ist ein wenig bitter, denn ein sehr guter Freund von mir hat beschlossen in diese Richtung [Monaco - Südfrankreich] abzuhauen, was nun wirklich eine Schande ist, während im am Fernseher zugucken muss, wie schön es da wohl ist, abgesehen von dem vielen Lärm der Autos. Es war natürlich auch wieder nett, was rund um die Tour herum passiert ist. Zum Beispiel durfte ich dank Dareka in die Welt der Visuals einer polnischen Künstlerin eintauchen, welche mich wirklich saglich begeistert haben. Ich gucke das schon die ganze Zeit und mein Vorhaben eine Gedichtsverfilmung zu machen, hat sich verfestigt. Außerdem haben wir wohl alle wirklich viel Englisch trainiert und gesprochen und sind jetzt wahre Meister. Wenigstens ein paar von uns. Diese Tour liegt nun hinter uns und nächste Woche haben wir wirklich schon wieder den nächsten Poetry Slam in Leutkirch. Chaiselongue! Das wird bestimmt auch toll, da bin ich mir ganz sicher. Ehrlich gesagt, bin ich noch viel zu müde um irgendwelche Dinge in den Computer zu tippen. Viel zu müde. Deswegen werde ich mich nun wieder auf die Couch legen und rasenden Autos dabei zugucken wie schnell sie sind. Fast so schnell wie die Dinge die während der Tour hier in aller Schönheit passieren und deswegen gar nicht so zu Papier zu bringen sind! Zu sagen bleibt noch, dass der Norddeutsche [Bremen] bei FIFA im letzten Moment die Meisterschaft gegen Dortmund verspielt hat. Ich [Bayern München] konnte so mit einem 5:0 Sieg gegen Nürnberg in der heimischen Allianz Arena die Meisterschaft am letzten Spieltag sicher machen. Nach 5 Minuten stand es 3:0 und ich gewann das Spiel mit 11:1 - fegte damit alles vom Platz und wurde Meister. Die wahren Meister dieser Tour sind all die, die es erlebt haben. Wir sehen uns bald. Ihr süßen Eichhörnchen!

BAYERN SLAM - 2012 UND 2013

22|05|12

Der Bayern Slam liegt in der Vergangenheit, was wirklich sehr schade ist, denn der Bayern Slam war ein Bayern Slam auf den man gerne zurückblickt. Alles war gut und die Wettergötter standen nicht nur über 'Lesbos' sondern eben auch über Bamberg und über der Landesgartenschau. Alles also tip top. Kann man nicht maulen, mag man aber auch nicht. Gut. Ich verstehe nicht ganz was Menschen dazu bewegt auf die Landesgartenschau zu gehen, denn Blumen und Gärten kann ich mir auch ansehen ohne Eintritt bezahlen zu müssen, aber nun gut. 

Ich bin seit langer Zeit wirklich wieder etwas braun geworden. Also von der Hautfarbe her, weil ich wirklich viel in der Sonne war. Ein kaltes Bier schmeckt in der Sonne besser als alles andere, da sind wir uns wohl einig und wenn einem der Aufenthalt von netten Slam Poeten versüßt wird, ist das alles noch ein bisschen besser, dass muss man sich auch eingestehen. Und wie ich dann so mit dem Zug um 06:00 Uhr - kurz nach Sonnenuntergang - zurück in die Heimat gefahren bin, ist mir aufgefallen, dass ja schon wieder etwas vor mir liegt. Dabei handelt es sich um die Slam Tour hier im Allgäu. Am Freitag und Samstag haben wir für Leutkirch und Kempten wieder wunderbare Gäste eingeladen, die alle auf euch warten. Also kommt und guckt euch das an. Oben könnt ihr genau alles nochmal nachlesen und nachforschen was da dann eben so wie und wann passiert. Mit ein paar dieser wundervollen Deppen, war ich schon in Bamberg in einem Haus zusammen untergebracht und wir versuchten Dinge zu kochen. Hat funktioniert und die Sahne hat gebrannt - wirklich so.

Es gibt aber noch etwas was beim Bayern Slam 2012 herausgekommen ist. Und zwar ging es beim Meeting der Slam Master um die Austragung des Bayern Slams 2013. Am Ende verlieben Horst Thieme für Augsburg und ich für Kempten. Das bedeutet, dass der Bayern Slam 2013 vielleicht in Kempten stattfinden könnte, was mich oder uns natürlich sehr glücklich machen würde. Wir sind im Moment dabei, all das zu prüfen. Finanziell und soweiter und sofort und alles eben. Man wird sehen wie das laufen wird. Aber ich habe Bock und lache viel. Ich lache wirklich sehr viel. Ich bin im Moment einfach sehr glücklich und schreite so auch durchs Leben, was wirklich Spaß macht. Ihr solltet das alle mal versuchen. 

LESEBÜHNE - YUP

14|05|12

Hallo Freunde da draußen. 

 

Ich wollte euch einmal wieder was erzählen oder ihr solltet einmal wieder was zu lesen haben. Erstmal muss ich sagen, dass es mir im Moment wirklich sehr sehr gut geht und das liegt hauptsächlich an drei Faktoren. Ich habe jetzt ein paar gute Freunde. Einer davon ist menschlich und der andere nicht - hört dafür aber auf den Namen Last.fm und trällert immer genau die Dinge die ich mag und genau das mag ich so an ihm. Wenn er micht nervt, dann logge ich mich einfach aus und gehe zu meiner zweiten Liebschaft, die YouTube heißt. Bei WindowsMediaPlayer habe ich mich schon lange nicht mehr gemeldet und von iTunes will ich nichts wissen. Blöde Schlampe!

 

Ich habe aber auch sonst ein paar Menschen finden können, die mich mögen und die ich dann auch mag. Ein paar dieser Menschen kommen dann am 14|06 auch nach Lindenberg - ins unfasslich wundertolle Allgäu - um dort bei meiner und Alex Meiers Lesebühne zu sein. Eigentlich sind es dann am Ende auch nur drei Menschen geworden, die mit uns an diesem Abend auf einem Sofa verbringen werden um dort dann auch auf der Bühne, also vor dem Sofa etwas zu machen. Alex und ich haben auf jeden Fall schon sehr Bock auf die ganze Scheiße und sind uns sicher, dass das toll werden wird. Also: das wird toll. Ganz bestimmt. Warum das toll wird, solltet ihr jetzt natürlich auch mitbekommen. Und deswegen erzähle ich auch etwas über die Menschen, die dann bei der Lesebühne rumhängen werden. Über Alex und mich muss ja eigentlich gar nichts mehr gesagt werden - also glaube ich. Nein, dazu nichts mehr, dazu gibt es ja auch dieses Ding da oben - fällt mir gerade auf.

 

♥♥ Christian aka. Chris Weiblen

Ich durfte oder notgedrungen musste ich diesen Menschen kennenlernen. Ich war auf dem Slam in Augsburg eingeladen, freute mich, dann kommt der über die offene Liste und basht alles weg und gewinnt. Dann mochte ich ihn natürlich kurz nicht mehr und habe ihn auf die Liste von Menschen geschrieben, die es sich lohnt nicht zu mögen. Dann war ich mit ihm zusammen in einer Hipster-Bar und habe ihn dann auch gleich wieder von dieser ominösen Liste gestrichen. Habe ihn dann auch ins Allgäu eingeladen und das war dann auch sehr nett. Ich habe ihn dann mit Cure infiziert und wir haben ihn beim Slam in Kempten im Backstage eingeschlossen - wo er dann ein wenig stand, saß oder sonst etwas gemacht hat. Vielleicht hat er dort auch den Text geschrieben, mit dem er dann auch den nächsten Slam in Augsburg gewonnen hat, bei dem ich eingeladen war. Dann stand er wieder auf der Liste, dann Hipster-Bar, dann über Cure reden und schon waren wir Freunde. Jetzt mögen wir uns sehr und deswegen wird er auch am 14|06 die Ausgabe der BrandStifter Lesebühne mit uns feiern. 

 

♥♥ Johannes Floehr aka Johannes Floehr

Der hat ne Mütze auf und kräusliges Haar. Dazu einen schönen Bart und er kann lispeln wie ein Mensch der schon immer gelispelt hat. Ohne Witz. Johannes habe ich noch nie irgendwo eingesperrt, würde es aber sehr gerne mal tun. Tu ich bestimmt auch bald mal wieder. Er hat schon die Tour im Allgäu mitgemacht. Ich habe ihn schon nachts in Zimmer von fremden Menschen gesteckt - als ich mit ihm auf Tour in Münster und so war. Neulich habe ich mit ihm 3 Tage Hamburg bereist und bestaunt. Er ist ein netter Mensch und hat auch voll gute Texte ey. Wenn ihr Zeit habt, solltet ihr also kommen um diese beiden wunderbaren Slam-Poeten anzuhören und anzugucken!

 

♥♥ Michael Stelzmüller aka Quasi Mono

Kenne ich von diesen Menschen schon am längsten und so und deswegen ist der natürlich auch so der niceste also weißte warum und so. 

Haben uns zum ersten Mal auf einem Pfui-Slam in Memmingen getroffen wo der Slam dann durch ihn gar nicht mehr so Pfui war sondern mehr Hui, aber eben nur wegen ihm, sonst wäre er nur Pfui gewesen. Seitdem eigentlich überall zusammen gewesen. Slams zusammen moderiert. Haben in Memmingen jetzt einen Hui-Slam zusammen und er macht eben auch Musik. Diese Musik wird er am 14|06 in Lindenberg spielen. Für sich selbst. Für Alex. Für mich. Aber eben vorallem für euch. 

 

Das wollte ich eigentlich dann auch schon fast sagen, eben dass es mir gut geht und das es euch dabei auch gut gehen soll und das die Lesebühne jetzt eben fertig geplant ist und das ich mir bald wieder Geld auf mein Handy laden werde - was viele Menschen jetzt auch freuen wird. Ich bin mir sicher. Ich bedanke mich an dieser Stelle bei Bastian Weiland, ohne den ich mich kaum so gut fühlen würde wie ich mich jetzt fühle. Wangen ist für mich wie eine zweite Heimat geworden, auch wenn man von dort aus die Berge nicht so schön sehen kann wie von mir zu Hause aus.

Genug Liebe für ihn. Genug Liebe für heute. Legt euch schlafen. Holt die Zigaretten raus. Das Augustiner. Den Jägermeister. Befleckt eure Betten mit Liebe die nach Jägermeister riecht und malt der Sonne ein Lächeln auf. Ihr wankelmutigen Äffchen da!

PARIS HILTON

05|05|12

Da ich zur Zeit eine etwas kleinere Pause mache, was dieses ganze Poetry SLam Zeug betrifft, habe ich natürlich im Gegenzug auch ein wenig mehr Zeit hier so ein paar Dinge zu posten und zu schreiben. Heute wollte ich eigentlich nur sagen, dass es Kleinstädte gibt, die mir einfach sehr liegen und welche die mir einfach so wirklich sehr nicht liegen. Wangen im Allgäu, liebe Freunde, falls ihr dort mal einen Stop machen könnt, überlegt es euch lieber noch einmal. So schön ist es da nicht und ich glaube es liegt im Städtevergleich auch einfach nicht so schön und steht nicht so gut da wie andere Städte hier in dieser schönen, ver-kuhten Region. Mir fällt das ein, oder es steht hier, weil ich gerade dort sitze und mein Blick sich direkt auf ein Altenheim richtet. Mich und die alten Menschen trennen quasi nur ein paar Büsche und ein Balkon, der mich diesen alten Menschen aber fast noch näher bringt, würde man annehmen ich würde direkt am Rand dieses Balkons stehen. Und weil ich eben gerade in Wangen sitze, dachte ich mir: "Schreibst du mal ein paar Zeilen über Wangen."
Die spitzfindigen Geister und euch werden sich jetzt wohl denken, warum da dann Paris Hilton in der Überschrift dieses Posts erwähnt wird und ich möchte diese Verwirrung gerne ein wenig lösen und ein paar Dinge dazu sagen.

Ich war gestern ein wenig Bier trinken. Keine große Sache. Einfach nur Bier trinken und mit Menschen reden die mir am Herzen liegen. Natürlich in der Leutkircher Slam-Location und da sehe ich doch ein Magazin in welchem ich dann auch tatsächlich drin war. So 3 Seiten 'Ich' und Bilder und Antworten auf Fragen von mir. Einfach so da drin. Ich wusste erst gar nicht wie mir geschieht und dann haben wir das natürlich auch gelesen und darüber gelacht. Es war ein wenig belustigend, wenn man nicht mehr weiß, welche Antworten man da so gegeben hat auf Fragen, die man auch schon vergessen hatte und dann muss man das auf einmal einfach wieder so lesen und kann eigentlich gar nichts mehr dagegen tun. Nun wissen alle, dass ich ein wenig in 'Justin Bieber' verliebt bin und 'Kate Moss' auch nicht gerade verachte. Aber natürlich erfährt man auch viel über mich und über meine beiden Schätzen [Textpuls/SlamBodunum]. Das ist dann eigentlich doch schon wieder ein bisschen schön und ich finde das kann man dann auch schön finden und ich finde es ja dann auch schön, also ist das so im Endeffekt ein wirklich schöner Artikel geworden, über welchen ich mich dann auch im Endeffekt jetzt eben sehr freue und mich auch bei all den Menschen bedanken möchte, die das eben so gemacht haben, die mich gefragt haben ob ich was zu erzählen habe und alles. Ihr solltet euch dieses besagte SHOUT!Magazin auch mal angucken. Gibt es bestimmt was im Internet zu zu finden, also ich wäre schon überrascht, wenn es etwas im besagten Internet nicht zu finden gäbe. Ihr solltet das natürlich dann auch mögen.

Bald ist übrigens ja auch wieder Allgäu Tour - was mir so einfällt, wenn ich so auf die Berge gucke, die man übrigens von Wangen aus nicht so schön sieht, wie man sie von Kempten aus sieht. Wir dürfen uns ja mal wieder über ganz viele Gäste freuen. Über ganz viele tollte Gäste vorallem, welche die wir noch gar nicht dabei hatten. Und das schöne ist, dass wir ja auch im Juli schon wieder eine volle Tour haben und unsere Gäste für September auch schon wieder save haben. Also was willst du eigentlich mehr haben, wenn diese Tour hier so unfasslich gut läuft.
Etwas, was eigentlich direkt mit der Tour zu tun hat, habe ich ganz vergessen euch zu sagen, denn das Künstlerhaus wird wohl bleiben und nicht platt gemacht um einen Gourmettempel errichten zu können. Die Sozialbau [wirklich die] kauft den Laden auf und verpachtet ihn weiter, somit bleibt das KüCafé erstmal in diesem Haus. Eine Sanierung, da waren wir uns alle einig, wird es trotzdem geben. Das heißt, dass das Haus für den Winter über wohl zu sein wird, was im Gegenzug bedeutet, dass wir jetzt irgendwie dann vielleicht eine Pause machen oder wir verlegen den Slam in Kempten einfach in eine andere Location, was ja erstmal auch möglich wäre. Wir werden sehen. Froh sind wir alle erstmal, dass es bleibt und wir weiter wie gewohnt, dort schöne Slams feiern können!
In diesem Sinne. Feiert schön.

Eure Paris Hilton.

ē

02|05|12

Gut ich bin wirklich ganz ehrlich. Ich bin zur Zeit der norwegischen Sprache ein wenig verfallen. Deswegen bin ich auch die ganze Zeit gezwungen solch witzige Zeichen zu machen, die eigentlich ja Buchstaben sind aber von uns wohl mehr als Zeichen wahrgenommen werden, weil wir diese Buchstaben eben gar nicht kennen. Ich wollte, wenn ich wirklich ganz ehrlich bin, aber auch gar nichts von Buchstaben und der norwegischen Sprache schreiben, sondern nur, dass ich eben wieder schreibe. Also das habe ich jetzt wirklich eine lange lange Zeit lang nicht mehr getan. Auf jeden Fall nicht mehr so viel wie ich es zu Zeiten schon einmal gemacht habe. Aber jetzt. Jetzt läuft es wieder richtig gut und ich habe total Lust zu schreiben so. Muss man mir echt lassen. Das ich das wiedergefunden habe ist schon große spitzenklasse. Also finde ich. Wirklich.

 

Wie man oben sehen kann, habe ich im Mai eigentlich kaum Auftritte zu machen, nur die Landesmeisterschaften und ein Jazz Poetry Slam und eben die Tour hier im Allgäu. Das freut mich, denn dann kann ich zur Zeit sehr viel Zeit mit mir wichtigen Menschen verbringen, denn ich muss ehrlich gestehen, dass ich im Moment sehr glücklich bin und auch fast schon gar keine Lust mehr habe das zu verbergen. Ich finde das macht sich alles sehr gut um in den Mai einzusteigen, also ich finde es gibt wohl durchaus schlechtere Situationen um in den Mai einzusteigen. Aber ich fühle mich wohl und habe zwei wundervolle Menschen an meiner Seite die mir wirklich zur Zeit das geben was ich auch ein wenig brauche. Dafür werden sie natürlich mit Essen und entsprechenden Geldauszahlungen entlöhnt. Ohne Scheiß so. Ich habe gerade richtig Bock. Das einzige was mir so ein wenig Sorgen bereitet ist die Arbeit, die gerade eher so schleppend vor sich hinläuft wohingehen das 'künstlerische Schaffen' stetig läuft und stetig gut läuft, darf ich mich doch jetzt als 4. besten Slam Poeten Baden-Württembergs um U20 Bereich bezeichnen. Also ich finde das großartig und ich habe mich gefreut auch wenn es eigentlich keine Platzierung zum freuen ist aber das habt ihr jetzt davon, jetzt freu ich mich eben. Mehr wollte ich eigentlich auch gar nicht sagen, außer vielleicht noch, dass es vielleicht von diesem werten Herr Bastian Weiland noch weitere Dinge zu lesen geben wird, auf jeden Fall waren das die Reaktionen die da so in mein Postfach geflattert sind. Huch. Huch. Und jetzt gehe ich schlafen und lass den Tag einen alten Mann sein. Gute Nacht ihr Mäußchen. 

24|04|12

Eine Geschichte.
Eine Geschichte die vom Leben handelt.

Die uns alle schon auf die Bäume treibt.

Weil wir sie nicht mehr hören können.
Das perfekte Leben.

Ja.

Das finden wir oft in Zeitschriften und in Filmen.
In Wahrheit.
"Vergiss es."
In Wahrheit hätte es noch nicht einmal ein Steven Hawkins ohne Querschnittslähmung geschafft.

Nicht einmal die Formel könnte er aufstellen.
Wir sind schon so verbittert und treiben unsere Gesellschaft so an Kein Wunder das wir nicht mehr zum Stehen kommen.
Das Perfekte Leben wird es nunmal Leider nicht geben.

Hier nicht.

Dort nicht.

Einfach nicht.
Zu schnell sind wir.
Haben uns angetrieben wie ein 14 Jahre alter Hamster.

Der auf LSD den Berg hinabrennt.

Nackt.

All das was wir als innovativ bezeichnen treibt uns noch mehr an.

Das ist inzwischen ein Teufelskreislauf den wir nicht mehr zu stoppen wissen.

Keiner.
Leider.
So wurden wir.

So sind wir.

So werden wir

- immer sein.
Das wird uns das Kosten was wir immer verbessern wollten.

Wir wollten das perfekte Leben erschaffen.

Mit der Suche nach dem perfekten Leben haben wir unsere Zeit verspielt.

Weggeschmissen.
Die Suche wird nie enden.

In keiner Generation.

Die noch die verpestete Luft dieser verbitterten Welt atmen wird.
Nie.
Leider.

Perfektes Leben.

 

[Bastian Weiland.]

 

Es ereilen einen ja Tag für Tag viele Eindrücke. Das ist wahr. Wahrlich aber sind es nicht immer nur positive. Anders ging es mir wirklich heute, so. Also wirklich. Kann man nicht anders sagen. Wenn Menschen sagen, sie können etwas nicht und es dann doch können, dann freut die Person das wohl selbst und mich freut es in diesem Fall auch. Das ist eine dumme Beschreibung für das, was da oben steht und zu lesen ist. Aber: es sollte gelesen werden. Fand ich - so. Deswegen steht es dort ja auch. Also: lest es. Mögt es. Wenn ihr euch traut.

 

HAMBURG | SLAMDAYS UND GEMISCHTE GEFÜHLE

18|04|12

Liebes Publikum da draußen. Ich bin wieder aus dem Norden zurückgekommen, also aus Hamburg und ich habe einige Dinge mitgebracht. Zum Beispiel einen Sprachfehler und ein paar Lungenbeschwerden. Zum Sprachfehler muss man dann halt auch wieder ein paar Sachen erklären. So genau weiß ich den Herd gar nicht mehr, der dazu führte, dass auf einmal alle Menschen angefangen zu lispeln. Es war unfasslich. Johannes - die Blume - hat sogar seinen Text gelispet und somit für Aufsehen gesorgt. Aber vielleicht erstmal was zu den Slamdays in Hamburg, nein erstmal allgemein etwas zu Hamburg, nein gut doch erst etwas zu den Slamdays in Hamburg. Vielleicht erstmal etwas dazu, was wir uns alle gedacht haben, als wir von den Slamdays gehört haben. Wir dachten erstmal so "Krass" aber das war es dann eben auch. Nur war es eben nicht so "Krass" wie wir dachten, sondern eher so anders krass. Auf jeden Fall war es eben "Krass". Nun gut. Aber jetzt zu einem anderen Thema, welches dann das Thema Slamdays einleiten wird. Eigentlich sollte ich ja bei einem Slam in Berlin sein, was ich dann am Freitag nicht war. Ich sollte da in Hamburg sein und da bin ich dann auch hingefahren. So mit Erwartungen, dass da ja auch der Johannes - diese Blume - sein wird. Er war dann auch da und ein paar andere Slam Poeten waren auch da. Leider waren es dann im Endeffekt mehr auftretende als zahlende Gäste, weswegen der Slam dann auch abgesagt wurde. Wir haben dann ein Taxi gerufen und sind direkt zu den Slamdays gefahren um dort im U30 Wettbewerb aufzutreten. Ich war am Tag danach schon vorweg als Featured Poet gebucht. Na dann kamen wir da eben an und saßen erstmal so rum, da die erste Runde schon ausgelost war und wir wurden dann in die zweite Runde gelost. Da war ich dann also zusammen mit Matti aus Hamburg und dieser Blume. Wir wurden dann freundlich auf die Bühne gebeten und haben dafür erstmal keinen Applaus bekommen, da die Moderatorin erstmal noch auf der Bühne bleiben wollte um jede Sekunde Ruhm auszukosten. Dann macht man eben seinen Tet und macht denn dann eben. Johannes hat dann eben seinen Text gelispelt und das war dann auch ganz witzig. Die 20 Zuschauer, die dann eben dort waren, haben das dann auch abgenickt und kurz mal in die Hände geklatscht. Mehr aber auch nicht. Wir stellten uns unter den Slamdays eben etwas anderes vor. Aber es gab Fleischsalat und Brötchen. Es gab ja dann in meiner Vorrunde auch noch eine Abstimmung. Die Moderation hat diese eingefordert, indem sie von 5 mit ihren Fingern runtergezählt hat. Leider hat sie davor vergessen meinen Namen zu sagen und deswegen hat das Publikum den Applaus auch ausfallen lassen. Alle auf der Bühne stehenden Poeten haben gelacht und dachten wir machen den Applaus nochmal, nochmal richtig. Die nette Moderatorin meinte dann im netten Ton "Tja. Biste eben raus." und lies mich von der Bühne gehen. Wir waren alle etwas verblüfft aber hinter der Bühne wartete Fleischsalat, Bier und Wein der niemals leer wurde. Wir wollten dann, dass dieser Johannes, also diese Blume gewinnt und das haben wir dann auf Spaß der Moderatorin gemacht und sie kommentierte das mit "Ja okay, dann setzt euch ins Publikum." Das haben wir dann natürlich nicht aber wir haben ihn von hinter der Bühne beklatscht und das wurde dann mit "Na dann gewinnt eben der Johannes" kommentiert. Johannes hat dann mit Lispeln und einem Hitlertext gewonnen und wir haben getrunken. Darauf dass er gewonnen hat und darauf, dass das einer der seltsamsten Slam-Tage war, die wir je hatten. Natürlich war das ganze dann noch nicht wirklich vorbei, denn am nächsten Tag durfte ich ja noch Featured Poet sein und ich muss ehrlich gestehen, ich habe mich noch nie so wenig auf einen Slam gefreut oder so wenig gefreut einen zu featuren. Na wir sind dann da eben wieder hin, der Floehr war auch dabei und eine gewisse Düsseldorferin und meine Schwester und die Freundin von Blume auch. Der Ü30 Wettbewerb war ähnlich schlecht besucht wie der U30 Wettbewerb und er war ähnlich schlecht moderiert. Ich mache das wirklich nicht gerne, also ich schreibe nicht sehr gerne über Slams und ich schreibe nicht sehr gerne schlecht über Slams aber das muss man einfach sagen, denn was uns dort wiederfahren ist, war teilweise wirklich schrecklich. Wir haben das meistens mit viel Humor genommen und hatten wirklich viel Spaß, auch wenn ich meine Auftritte als Feature mehr oder weniger in den Sand gesetzt habe, weil ich versucht habe Sprichwörter zu schütteln. Den größten Applaus bekam ich von meinen mitgebrachten Fans, denn das Publikum war sowohl beim U30 als auch beim Ü30 alles andere als gut gelaunt. Der Tag war dann auch schon vorbei und wir sind noch abgehauen um uns den Slam in den Zeisse Kinos anzugucken, was wir dann auch gemacht haben und uns dann gefragt haben "Warum?". Es war ein seltsamer Tourtag. Es war wieder ein seltsamer Slam. Am nächten Tag war dann die Gala, wo Johannes auftreten durfte, weil er mit seinem Sieg beim U30 Slam, dort eine Teilnahme gewonnen hat. Uns wurde ein Besuch im Backstage verboten, da wir nicht bei der Gala sein durften, obwohl wir dort die letzten Tage 4 Texte gemacht haben. Es war trotzdem schön, einmal mehr den Frank Klötgen zu sehen und wir haben ein wenig gefeiert, denn das Publikum tat es dann wieder nicht. Johannes bekam für seine Auftritte im Gegensatz zu allen anderen kein Geld, ich bekam meine Fahrtkosten und bin nach Hause gefahren, mit der Erkenntnis, dass eine große Werbung, nicht immer einen großen Slam versprechen muss. Alles in Allem war das eine sehr schöne Tour, weil ich mit sehr netten Menschen unterwegs sein durfte und wirklich viel Spaß hatte! Mehr kann man dazu eigentlich nicht sagen, außer, dass ihr bitte niemals zu den Slamdays gehen solltet, denn das war wirklich bodenlos! Tut es also einfach nicht. Es ist besser. Wir hatten unseren Spaß und der Dönerverkäufer in Hamburg - Altona hat nicht als Einziger gemischte Gefühle.

 

VON HUNDEN | PUTZENDEN SLAMMERN UND DANIEL ALS KOCH

11|04|12

Ich bin jetzt ja nun also in Berlin. Also so wirklich. Mit allem drum und dran. Mit Parka und Sonnenbrille und den anderen Hipsterklamotten, die man eben so braucht, wenn man richtig in Berlin sein will. Dann habe ich auch direkt zusammen mit meiner Schwester angefangen Dinge zu posten als wir in solch einem hippen Café draußen saßen. Mit Laptop! Das war ziemlich cool und die Leute haben uns angeguckt als wären wir auch Berliner. Meine erste Zusammenkunft mit einem Berliner hatte ich dann tatsächlich in einem Tabakladen, dort wurde ich dann auch mit dem berühmten Berlinerisch konfrontiert. Seitdem ist eine Reise durch halb Berlin vergangen, was eine Geschichte ist, die man vielleicht noch erzählen könnte. Es hat sich wie folgt zugetragen: Wir sollten in die Schönhauser Allee und sind dort dann in die Tram eingestiegen um ans andere Ende von Berlin zu fahren, ohne zu wissen, dass wir nur fünf Minuten zu laufen gehabt hätten. So haben wir auf jeden Fall gut eine Stunde in der Tram verbracht und wurden Zeugen davon, wann welcher Berliner an welcher Haltestelle aussteigt und wie sich das Bild dieser dann auch verändert und so. Auf jeden Fall war das dann auch schon die Geschichte um die es ging, also die, die ich erzählen wollte, denn sonst ist nicht arg viel Spannendes passiert. Einen Slam gab es eben noch. Einen sehr schönen Slam gab es da noch. Das muss man vielleicht dazu sagen. Da ich ohne Pfefferminzschnaps ja nicht wirklich auf Tour überlebe, habe ich gestern dafür noch 3,80 € ausgegben. Hat sich auch wieder gelohnt. Diesen haben Lisa Schöyen und ich dann heute getrunken als wir zusammen die Küche von Daniel und Sarah, bei denen wir schlafen können, geputzt haben. Zuerst das Besteck, dann die Teller und Tassen und dann die Töpfe, die wohl mehr oder weniger so gelebt haben wie wir. Also nur die Töpfe. Dann haben wir angefangen mit Stahlwolle den Ofen sauber zu machen, welcher jetzt wieder super krass unfasslich hart sauber ist. Daniel und Sarah sind dankbar und Lisa und ich werden auf weitere Berliner Slams eingeladen weil wir putzen können und das auch wollen. Zu sagen gibt es eigentlich noch, dass heute Daniel ein wirklich sehr guter Koch ist und super leckeres Nacht-Rührei machen kann, dazu gab es Kartoffeln und Spinat. Alles mit Pfeffi abgeschmeckt! Also ein schöner Abend mit schönem Essen in einer schönen Wohnung und einem weichen Bett und einer Bettdecke die nach Daniel, Sarah und gutem Waschmittel [Ariel Aktiv] riecht. Deswegen werde ich wohl jetzt öfters nach Berlin fahren um an dieser Decke zu riechen und um bei Sarah und Daniel zu putzen. Vielleicht mag mich bis dahin auch ihr Hund, der mich sonst eigentlich nur angrummelt, obwohl ich schon alle Spielversuche ausprobiert habe, die ich auch bei meinen Kindern im Kindergarten anwende und die da sonst wirklich immer [immer!] funktionieren oder eben funktionierten, denn bei Hund Lilu haben sie ja nicht funktioniert!
Ende dieser Niederschrift. Wirklich jetzt. Denn: heute Abend ist King Kong Slam.

 

KÜNSTLERCAFÉ KEMPTEN

09|04|12

Ihr Lieben.

 

Jetzt wir manch einer wieder hier gucken und so weil ich schon wieder hier etwas abgetippt habe, aber ich habe in all dem Gefasel von 'Brandstifter', 'SlamBodunum', 'Textpuls' und 'BW-Slam' total vergessen, etwas sehr wichtiges zu erwähenen: das Künstlercafé Kempten. Auf jeden Fall ist das eben gerade in der Schwebe wie die Wuppertaler Schwebebühne ob das Künstlercafé über den 30.Juni [dann läuft der Packtvertrag aus] bestehen kann, wo es jetzt eben auch besteht und steht. Natürlich ist das ein Thema, dass Valerie und mich nicht nur moralisch betrifft, sondern auch wegen 'SlamBodunun', welchen wir dort veranstalten. Abseits davon, haben wir uns schon immer für den Verbleib des Künstlercafés in jeder Instanz ausgesprochen! Das Künstlercafé ist ein Treffpunkt aller, die Wert auf Gemütlichkeit und Offenheit und vieles mehr legen. Das Künstlercafé muss in solch einem zentralen Punkt erhalten bleiben, denn das ist ja auch das, was das Künstlercafé ausmacht. Trotzdem möchten wir uns von diversen Aktionen gegen entwaige Projekte, die die Instandhaltung des Künstlercafés gefährden distanzieren. Es ist durchaus wichtig sich einzusetzen aber nur bis hin zu einer gewissen Grenze, welche nicht überschritten werden darf.

 

Wichtig ist auch zu wissen, dass es da jetzt einen Verein gibt, der gegründet wurde um dieses Haus zu erhalten und dem sollte man dann auch dringend beitreten, denn das ist eine gute Sache. Das ist definitiv eine gute Sache und die Valerie und ich sind da mit SlamBodunum jetzt schon beigetreten und werden da dann einen gewissen Beitrag bezahlen, sogar etwas mehr als den Beitrag, den man eigentlich bezahlen sollte. Denn: wir stehen auf jeden Fall dahinter.

Mehr sollte eigentlich auch am heutigen Tage nicht gesagt werden. Wenn ihr jetzt wissen wollt, wie ihr diesem Verein beitreten könnt, dann mailt einfach mal an das Künstlercafé, sucht es bei Facebook oder bei Google, sucht einfach! Macht euch auf die Suche und tretet bei und kommt dann direkt noch zur nächsten Allgäu Tour und guckt euch diese an!

Habt Spaß ihr süßen Osterhäschen.

BERLIN | HAMBURG | BRANDSTIFTER

07|04|12

Hallo liebe Freunde da draußen. Erstmal muss ich mit Verwunderung auf diese Statistik blicken, denn ich bin wirklich sehr fasziniert, dass es Hunderschaften schaffen jede Woche auf diese Seite hier zu klicken und sich vielleicht auch diese hier aufgeführten Inhalte zu geben. Keine Ahnung was einen dazu veranlasst aber ich möchte mich an dieser Stelle gerne bei Ihnen bedanken, also wenn sie das nun lesen sollten und zu dieser Hundertschaft gehören, die das tut, dann sollten sie sich jetzt gedankt fühlen.

Es ist tatsächlich ein wenig seltsam, dass ich mich hier nun im Rhythmus von drei Tagen melde oder zumindest irgendetwas an dieser Seite verändere. Das könnte zum Einen Ausdruck dafür sein, dass ich wirklich viel Zeit habe, zum Anderen aber auch, dass ich euch da draußen irgendwie etwas zeigen möchte und da gibt es tatsächlich etwas zu zeigen. Denn es haben sich in den Ferien, die ich ja gerade genieße, einige neue Projekte entwickelt. Eines ist, dass ich nun wirklich Teil einer Lesebühne bin. Diese besteht nur aus zwei Teilen oder eher Menschen aber diese haben es in sich. Ich konnte Alexander Meier aus Lindenberg für dieses Projekt gewinnen der nicht nur Slam Poet ist sondern mittlerweile auch ein wirklich netter Freund und Zeitgenosse geworden ist. Auf jeden Fall haben wir diese Lesebühne aus zwei Menschen 'Brandstifter' genannt, da wir beide mal was mit Feuer gemacht haben. Alexander war da etwas zurückhaltender als ich aber das möchte ich jetzt gerade nicht als negativ bei ihm attestieren. Wir haben auch schon ein Konzept und werden uns alle zwei Monate einen Gast einladen, der dann neben uns beiden auch etwas vorliest oder vortanzt oder eben sonst etwas tut. Eine Lokalität haben wir wohl auch schon gefunden aber darüber haben wir Stillschweigen vereinbart, bis das nicht komplett steht. Aber da drin sieht es ganz nett aus, da könnte man sich wirklich nicht beklagen. Das wird dann bald anlaufen und ihr findet dann oben in der Leiste auch irgendwann Informationen dazu, wenn es dann an der Zeit ist und Alexander einen kleinen Steckbrief zu sich verfasst hat, worum ich ihn gerade gebeten habe. Aber man weiß natürlich auch nicht wo sich solch ein Meier immer rumtreibt, wenn er nicht an seinem Medizinstudium arbeitet.

 

Dazu kommt, dass ich jetzt meine Finger beim 'Vorsicht Dichter!' Slam in Memmingen im Spiel habe und mich wohl nicht verbrennen werde - denn den 'Hund&Katze Slam' gibt es nach nur einer Ausgabe schon nicht mehr, was sehr schade ist aber rein praktisch gesehen so besser für alle Beteiligten.

 

Um meine Ferien gewohnt verlaufen zu lassen, werde ich noch eine kleine Tour unternehmen und am dem 10|04 für drei Tage und drei Auftritte in Berlin unterwegs sein, worauf ich mich schon wirklich sehr freue. Am 13|04 bin ich dann Featured Poet in Hamburg bei den dort stattfindenen Slamdays und am 14|04 noch zu Gast bei der dortigen Gala, eben auch in Hamburg. Dann werde ich aber auch schon wieder zu Hause sein und mich im Kinder im Kindergarten und die nächste und übernächte Tour hier im Allgäu kümmern und noch kurz den U20 Titel bei den Landesmeisterschaften holen [oder so.]. Wenn das nicht klappen sollte, dann klappt das eben nicht und ich feuere Mario Semmler, als Starter für den Textpuls Slam an.

Mehr gibt es eigentlich schon wieder nicht zu erzählen aber das war auch wirklich wichtig, dass ihr darüber was wisst, denn als potenzielles Publikum betrifft euch das natürlich auch.

Ich werde mich bestimmt mal aus Berlin oder Hamburg melden und ein paar HipsterBilder in strangem Licht posten [oder so.]!

JUNGFRAUEN SCHÄNDEN!

04|04|12

Schönen guten Mittag. Ich melde mich zurück. Das letzte Mal als ich mich hier zu Wort gemeldet habe, ist schon eine Zeit lang her. Damals lautete die Überschrift 'Zurück aus dem Osten'. Mittlerweile war ich noch einmal für ein paar Tage und für zwei Poetry Slams im Osten, wann dass genau war, weiß ich schon gar nicht mehr, ich weiß aber noch, dass ich in Chemnitz und Wolfen war. Es existieren Bilder. Der Osten war wie immer sehr schön. Ich durfte fünf Tage in einer schönen WG verbringen und habe in Chemnitz eine Katze getroffen, die miaut wenn man sie nach Toast fragt und bittet zu miauen. Vielleicht war sie aber auch nur extrem scharf auf Marvin Suckut. Vielleicht. Oder sie miaute einfach nur gerne, was aber nicht sein kann, denn sie miaute extrem wenig an dem Abend. Genau wie Katja, die hat eine Katzenhaarallergie und miaute gar nicht mehr als sie das süße Tier sah.

 

Und dann waren da ja auch schon wieder die beiden Slams hier im Allgäu. Einmal der Textpuls und einmal der SlamBodunum Poetry Slam! Beide ein großer Erfolg. Ohne Mist jetzt. In Leutkirch fragten wir uns zwar wo all die Zuschauer waren, aber dafür war Kempten umso größer. Dort haben wir unseren Zuschauerrekord gebrochen und hatten viele viele Menschen da und viele viele schöne Slam Poeten. Frank Klötgen aus Berlin unterlag dann im Finale knapp Indiana Jonas aus Landau, der am Ende mit dem Bamberger Max Kennel noch ein Loblied auf das Künstlercafé Kempten sagen, mit unfasslich schöner Zugabe. Diese da lautete "Hier wollen wir Jungfrauen schänden, hier im Künstlercafé Kempten". Noch niemals hat der Kemptner Poetry Slam einen solch großen Applaus gehört. Das war Kempten. In Leutkirch gewinnen Max Kennel und Frank Klötgen dann zusammen. Es waren zwei sehr schöne Abende und vorallem zwei sehr schöne Tage. Die Slam Poeten durften noch eine Ruine und eine Schlucht betrachten und bekommen Bilder aus dem Allgäu hinterhergeschickt. Wir würden uns freuen wenn wir einen Teil davon wieder mal zu Gast haben würden.

 

Heute habe ich Bescheid bekommen, dass ich einen Startplatz bei den Landesmeisterschaften Baden Württemberg bekommen habe und dort also im U20 auftreten darf. Moderiert wird das dann auch noch von meinem Liebling Sophie, was dass ganze natürlich noch schöner macht. Allgemein freue ich mich schon sehr auf die Landesmeisterschaften. Mario Semmler, der Starter für den Textpuls Slam, hat eine recht starke Gruppe erwischt, aber da es nur starke Gruppen gibt, war das absehbar. Ich freue mich trotzdem. Freude. Freude. Yuche!!

 

                                                                                                                          

ZURÜCK AUS DEM OSTEN.

23|02|12

Ich bin nun also wieder heimgekehrt von einer einwöchigen Tour durch den Osten der Republik und in Franken durfte ich auch noch sein. Fakt ist, dass die Tour durch den Osten wahrlich eine der schönsten ist, die ich bisher gemacht habe. Die Slams sind wunderbar und die Menschen auch. Natürlich sehen die Straßen so aus, als wäre kurz vor einem noch der Panzer durchgefahren, aber das macht ja auch nichts. Man fühlt sich trotzdem noch sehr sicher, was daran liegen könnte, dass die Führer, Fremdenführer sich ja auch irgendwie in ihrer Stadt auskannten. Meinen Geburtstag durfte ich ja auch noch feiern. Zuerst beim Poetry Slam in Dessau, der jetzt einen neuen Namen hat, den ich direkt wieder vergessen habe, aber er wirklich sehr sehr seltsam war. Dann durfte ich in Halle nocheinmal feiern, bekam sogar Kuchen und das Publikum in Halle singt besser als das Publikum in Dessau, was aber wohl auch an dieser herrlichen Akustik liegen könnte, die da in diesem Tum geherscht hat. Sehr schön außerdem war, dass ich eigentlich alle Tage über das Haus nur verlassen habe um zu einem neuen Slam zu gehen. Von Halle durfte ich recht wenig sehen, obwohl ich ja auch noch zum Hauptbahnhof gelaufen bin. Ich merke gerade wie mich diese Meldung hier selbst ein wenig langweilt und eigentlich sollte ich schon längst bei einem Termin sein, deswegen halte ich das hier jetzt so kurz wie es nur geht und verabschiede mich. Zu sagen bleibt, dass ich bald wieder etwas schreiben werde, da ja bald wieder die Allgäu Tour ansteht, mit famosen Gästen, die man oben schon ein wenig angucken kann, in der Liste.

Habt Spaß. Macht es gut. Herz.

JUHU. JÄNNER!

31|12|11

Na gut ich weiß es ist Silvester und es ist bestimmt auch nicht arg cool wenn man dann auf seinem Blog, seiner Homepage oder sonst eben irgendetwas, irgendetwas schreibt. Komisch aber so ist das eben. Das ist dann eben sowas, was sich die Jahre über so eingebürgert hat und um alles abzurunden, schicke ich noch was von Facebook hinterher, denn auch ich habe natürlich Facebook und da schicken ja gerade irgendwelche Menschen irgendwelchen Menschen Silvester - Grüße und schreiben noch wahnsinnig sinnliches Zeug dazu, so à la "Möge euch nur das Beste im neuen Jahr passieren" und und und. Dinge von denen ich hier nichts erwähnen möchte, denn ich finde, jeder sollte sich selbst was schönes vornehmen und dann hat sich die ganze Sache auch schon gegessen. Unter dem Aspekt, dass 2012 sowieso die Welt untergehen wird, ist es eh doof sich in irgendeiner Art und Weise was schönes oder was tolles zu wünschen, denn es wird eh nicht in Erfüllung gehen. So wünscht man einer nicht schwanger-werden-könnenden-Frau zur Hochzeit, ja auch nicht viele Kinder oder so. Das wäre doof und schwachsinnig und deswegen macht man das nicht, deswegen wünscht man auch 2011 nichts Gutes für 2012, denn da geht ja eben irgendwie die Welt unter. Aber, wenden wir uns anderen Themen zu, Themen die viel wichtiger sind als der Weltuntergang, zum Beispiel Salzburg. Ich habe natürlich bewusst Jänner statt dem in Deutschland gängigen Januar geschrieben, weil mich mein erster Auftritt 2012 nach Salzburg ins malerische Österreich führen wird, worauf ich mich schon sehr freue, denn ich war schon längere Zeit weder beim Slam noch in der Stadt, noch habe ich dort ansässige Menschen gesehen oder besucht. Dazu kommt dann noch, dass der Fabian Schütz, zeitweilig mein bester Kempnter Slamhomie, mitkommt und wir uns wohl ein wenig die Stadt anschauen werden, also die Salzburger Salzburg und eine Bar Bär oder eine Bär Bar wo ich schon mal war. Der Fabian noch nicht und deshalb muss ich ihm das ja auch zeigen, denn wirklich jeder und mit jeder meine ich wirklich jeder, sollte diese Bar mit dem Bär mit dem HarryBär mal gesehen und gerochen haben.

Und sonst gibt es eigentlich nicht wirklich viel zu sagen. Das Einzige was ich eigentlich sagen wollte, war dass ich nicht viel zu Silvester sagen will, aus den oben angegebenen Gründen. Es möge Leute geben die das jetzt stört und die dann auf diese Seite kommen und auch irgendwie was gewünscht bekommen wollen, denn es mag nicht vorstellbar sein, aber es kommen sogar Hunderschaften online um diese Seite zu besuchen und deswegen steht das jetzt auch da, nur damit sich eben die Leute nicht enttäuscht fühlen, die jetzt nichts gewünscht bekommen denn die Leute die nichts gewünscht bekommen wollen, sind entweder nicht hier oder haben schon bei der ersten Erwähnung von Silvester aufgehört das hier weiter zu verfolgen. Kann ja alles sein, kann, muss aber nicht. Ich erwähne es ja auch nur, weil ich es erwähnt haben will, damit sich auch Minderheiten angesprochen fühlen und nicht aufhören diesen Blog zu verfolgen, nachdem man schon aufgehört hat sie zu verfolgen. Gut es mag sein, dass der Schnee etwas dreckiger macht als eh schon aber dieser obenstehende Satz war auf keinen Fall böse gemeint. Aber die Leser werden das bestimmt verstehen. Die Leserinnen vielleicht nicht so aber ich bin mir sicher, wenn sie sich mit den jeweiligen Lesern kurzschließen, dass auch sie dann das verstehen werden oder es verstehen aber nur die nicht, die eh schon aufgehört haben, beim ersten Silverster, dass zu. Man versteht das.  Außerdem ist es etwas overloaded, dass ich dieses 2012 zwei Mal in Karlsruhe bin. Aber da ist immerhin die Kneipe von Pietro Lombardis Eltern. Nice.

SCHNEEPHORIE!

12|12|11

Ja endlich ist es soweit - der erste Schnee ist ja schon gefallen, also auf jeden Fall hier im Allgäu, als ich bei den Nationals beim Poetry Slam in Hamburg war, aber jetzt ist der hier auch gefallen und ich war eben auch da und er ist eben und das ist ja die Hauptsache, auch liegen geblieben. Seit meinem letzten elektronischen Zeichen ist viel passiert. Also nicht gerade wirklich viel aber einiges, auf jeden Fall soviel, dass es sich lohnt darüber zu berichten. Der Zivilcouragepreis war. Er war toll. Wirklich. Die Halle war gefüllt es waren Hunderschaften da und alles was so Rang und Namen in der Stadt war, schüttelte sich und uns die Hand um uns dann später beim Reimen zuzuhören. Uns ist Michael Stelzmüller und ich, denn wir waren ja als Team geladen um einen Text über Zivilcourage zu machen den wir dann auch stark umjubelt gemacht haben, vielleicht der lauteste Applaus den man bekommen konnte an diesesm Abend aber: darum geht es ja nicht. Geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht. Na dann war ich ja auch noch in Freiburg. Also am 09. und 10. Dezember - was ja auch noch nicht lange her ist und am Freitag, also eben an diesem 09. war es wirklich traumhaft. Wirklich traumhaft. Diese Lesebühne evenletters , wo ich noch meinen Text hinschicken muss , ist wirklich ein Traum. Viele Menschen treffen sich und lesen sich Dinge vor. Worte und so. Ich durfte gleich drei Mal lesen und durfte danach in viele tolle Gespräche eintauchen. Am Tag danach, was dann wohl ein Samstag war, fand dann dieser Benefiz Slam im Kamikaze statt. Es zeigte sich, dass wenn man in ein Finale will, einfach Mist machen muss und am Besten noch Kopfhörer um Ohr haben sollte "um den Beat zu fühlen".

Sonst war es schon auch ganz nett, muss man sagen. Im Finale stand ich dann auch noch aber darum geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht, geht es ja nicht. Dann war der Dezember, was die Slams angeht auch fast schon vorbei aber dann kam ja noch das schicke Augsburg daher - bei Horst - ist es wirklich wunderbar. Einer der schönsten Slams die ich dieses Jahr besucht habe und ich durfte dieses Jahr wirklich viele besuchen. Aber das war wirklich schon nett und nett war auch Currywurst essen mit Horst irgendwann zu später Stunde. Ich darf auch wiederkommen, werde ich auch bald tun. Im Januar werde ich aber erstmal wieder viel reisen. Ich darf zum ersten Mal Gast in Frankfurt sein, am Tag später in Karlsruhe und dann steht ja auch schon wieder die Tour im Allgäu an - mit bestimmt vielen tollen geladenen Gästen und Lokals. Und dann bin ich nochmal in Karlsruhe und am Tag danach direkt in Pforzheim und was ich ganz vergessen habe ist, dass ich vor Frankfurt noch, also muss man jetzt ein paar Zeilen zurückhuschen, mal wieder beim wunderbaren ARGE Slam in Salzburg sein darf - wo ich wirklich schon die letzten zwei Mal wegen Krankheit absagen musste oder so, was wirklich schade war.

Na so sieht das dann eben aus. Ich freu mir. Echt, denn darum geht es ja, geht es ja, geht es ja, geht es ja, geht es ja, geht es ja. Ja.

RÜCKBLICK . ALLGÄU TOUR

28|11|11

In letzter Zeit war ich hier wirklich ein wenig nachlässig. Vielleicht habe ich aber auch nur nach einem passenden Grund gesucht um hier endlich wieder etwas schreiben zu können, ohne nur Unsinn von mir zu geben. Der Grund ist: die Allgäu Tour ist vorbei. Drei Poetry Slams an drei Auftritten. Es war wirklich schön. So schön, dass es in zwei Monaten gleich nochmal passiert. Gestartet sind wir in Leutkirch am 25. November. Einem Freitag. Als Gäste hatten Melli Müller und ich Katja Hofmann .Halle. Johannes Floehr .Krefeld. Lasse Samström .Bonn. Martin Geier .Nürnberg. Mario Semmler .Lindenberg. Alexander Meier .Lindenberg. Jana Steffinger .Rosenheim. und noch ein paar Locals. Das Drops war voll. Nicht so voll wie wir das schon hatten aber vielleicht lag das an der Vor-Advents-Zeit. Auf jeden Fall hat diese Katja Hofmann aus Halle dann gerockt und Lasse Samström und Johannes Floehr auf die Plätze zwei und drei verwiesen. Zu Gewinnen gab es, wie man das gewohnt ist, viel Unsinn und eine Flasche Doppelkorn. Diese verleibte man sich dann zusammen ein was dazu führte, dass der restliche Abend eher anders zu Ende ging. Fesstellen musste ich, dass Katja Hofmann besser kickert als so mancher Mann in der Slam-Szene und als viele Anwesende bei der Tour.

 

Am nächsten Tag. Am 26. November, einem Samstag, fuhren wir dann, nachdem wir uns alle wieder etwas seelisch und körperlich kultiviert hatten nach Kempten um dort das mal wieder ausverkaufte Künstlercafé zu bespaßen. Freundlich wurde diese Ausgabe GROUND ZERO SLAM getauft, da dieses Gebiet gerade umgebaut wird und wirklich an New York erinnern mag. Auf jeden Fall hat der Martin Geier gefehlt weil er irgendwas machen musste und deswegen eben nicht mitkommen konnte. Sonst war das Line Up gleich. Floehr, Semmler und Hofmann zogen ins Finale ein. Einzigartig hier war: das Publikum brachte durch eine demokratische Abstimmung per Zettel sogar noch Lasse Samström als vierten ins Finale. Moderator, diesmal nur Bo Wimmer, hielt dem Druck nicht stand und so beugten wir uns dem Kollektiv. Lasse gewann dann am Ende auch die drei Flaschen Wein und teilte mir mit, dass wenn man in seiner Sprache meinen Namen sprechen würde, da dann Schomi Dick (Show me dick) rauskommen würde. Katja Hofmann musste aus gesundheitlichen Gründen im Finale passen und lies Alex Meier in seinem dritten Slam zum ersten Mal ein Finale bestreiten.

 

Am Sonntag den 26. November wurde dann noch der Hirsch in Buchloe bespaßt. Hier gewann Fabian Schütz vor mir. Das hatte zwei Gründe. Einer war, dass der Fab' richtig gut war. Der Andere war, dass ich nicht hätte gewinnen dürfen, da ich ein wenig Texte getauscht habe und im Finale andere Menschen auf die Bühne holte um meine Texte geteilt vorzulesen. Auf jeden Fall gewann der Fab' dann eine Flasche Jägermeister und alle waren glücklich.

 

Es waren einmal wieder schöne drei Slams und schöne drei Tage, auch wenn ein Igel sterben musste, den Lasse bestimmt ins Wasser schubste um ihn zu töten. Vielleicht viel er auch in der Dunkelheit, blind wie ein Maulwurf hinein. Jetzt bin ich dann erstmal selbst auf Tour in Frankfurt und Umgebung um dann im Januar wieder hier zu sein. Beim U20 vs. Ü20 Battle. Ick freu mir. Weitere Informationen hierzu folgen.
Melli Müller, Bo Wimmer und ich danken dem Hugendubel, der Kreissparkasse Ravensburg und der Buchhandlung Lesezeichen für die Unterstützung. Auf uns, auf Euch, auf Januar.
Ich bin raus.

SLAM 2011 - ICH BIN ERKÄLTET

24|10|11

Ich bin nicht der Einzige. Das ist ja schon Mal was. Natürlich sind das immer mehr. Immer mehr erkältete. Die Nationals haben also bleibenden Eindruck hinterlassen. So ganz tief drin oder so. Ich weiß gar nicht warum. Vielleicht wegen der zugigen U- und S-Bahnen. Vampire mögen es windig. Poeten nicht.

Auf jeden Fall sind wir wohl alle deswegen erkältet. Oder weil wir uns und/oder das Wetter unterschätzt haben. Wir dachten: "Oh die Sonne scheint und der Hafen ist schön" und schon standen wir alle des nachts vor einem Club, einer Bar und rauchten Zigaretten, tranken Unmengen an Astra und all das in T-Shirts. Auf jeden Fall all die, die keinen neumodischen Parker mit sich rumschleppten. Und deshalb sind wir vielleicht krank. Vielleicht auch weil wir wenig schlufen und viel tranken. Auf jeden Fall beruhigt mich das, dass ich nicht der Einzige bin. Was mich allerdings beunruhigt ist, dass ich deshalb zum dritten Mal einen geplanten Auftritt in Laupheim absagen muss. Ich weiß nicht warum, aber ich glaube das ist ein Fluch oder so.

Anders kann ich mir das nicht erklären. Drei Mal als Gast geplant. Drei Mal krankheitsbedingt abgesagt. Entweder Laupheim möchte gar nicht. Also möchte nicht das ich dorthin komme, wo ich mich aber auch fragen müsste oder würde warum das denn dann so wäre. Bisher war wir Laupheim immer sehr symphatisch. Aber jetzt. Man weiß es nicht. Irgendwas ist da faul. Vielleicht sollte ich es im Sommer mal versuchen, so fern mich keine Sommergrippe lahm legt. Auf jeden Fall plane ich auch gerde Termine. Gucke Scrubs, How I met your Mother, Malcom Mittendrin und The Big Bang Theory und andere Serien um eben wieder gesund zu werden. Da sind auch schöne Termine dabei. Frankfurt und so. Mal wieder Hamburg und so und vielleicht das erste Mal Berlin. Die eigenen Slams sind soweit gut versorgt. Da kommen wir ja wieder im November dazu. Tolle Poeten. Martin Geier und so. Der Wimmer und so. Lasse und Katja Hofmann und so. Schön. So.

Na auf jeden Fall waren die Nationals schön. Schöne Sieger. Finale in der o2 World und so, wobei ich sagen muss, dass das U20 Finale im Schauspielhaus schon geiler war. Ernsthaft. War es. Schöner einfach. Auch wenn es in der o2 World am Ende noch ein bisschen gebrannt hat, was ich tendenziell ja eigentlich ganz cool finde aber trotzdem war das irgendwie groß. Zu groß. Sogar Nebel und so. Also als die auftretenden Menschen auf die Bühne kamen. War echt cool aber eben zu groß. Man musste anstehen für Bier. Dafür dann vier Euro bezahlen und es gab krasses Essen. So Burger und so für acht Euro. Okay da war Bier dabei. Aber das musste man dann auch mit Bo Wimmer <3 und diesem Johannes Floehr <3 genießen. Aber waren schon schöne Nationals. Sieht man ja an den Bildern. Also ich meine sieht man ja an den Bildern oben. Möw(v)en und so. Naise. Sonst ist es auch ganz gut. Im Winter sind dann wieder einige Workshops an Schulen für Schüler (krass) und Lehrer (krasser) geplant. Texte gibt es derzeit keine. Also keine neuen Texte. Ich schreibe ja gerade noch an meinem Buch. Wird was. Bestimmt. Vielleicht schaffe ich es sogar, die nächste Woche damit fertig zu werden.

Das erklärt auch warum ich die letzten Wochen, fast schon Monate hier nichts mehr gemacht habe. Gibt ja Menschen die organisieren ihren Blog so andauernd. Aber ist stressig. Deswegen konnte ich das die letzten Wochen, ja fast schon Monate, nicht mehr machen. Aber dafür gibt es ja dann evtl. mein Buch und so. Also bald. Dann kann man das auch so vorbestellen. So, sollte ich aufhören soviel so zu schreiben. Sonst habt ihr irgendwann genug davon. Berichtet werden muss auch, dass in letzter Zeit, die Besucherzahlen drastisch gestiegen sind. Ich weiß ja nicht einmal woran das liegt. Ich weiß ja nicht einmal ob irgendjemand von den Besuchern auch das hier liest. Also mal ehrlich. Da geht man doch auf Termine und denkt sich "KRASS" wieviele Termine der hat, obwohl das in nächster Zeit auch nicht wirklich viele Termine sind weil ich eben an diesem Buch schreibe und dann mal hier in der Region bleibe. Gibt ja mittlerweile genug Slams hier. Muss ja nicht immer weit weg sein, wenn das alles auch quasi vor der Haustüre liegt.

Na gut. Machen wir das so. Ich melde mich hier, wenn das mit dem Buch irgendwie fast fertig ist und man es dann vorbestellen kann. Das ist fair denke ich. Außerdem passt das dann schon. Dann habt ihr wenigstens den Grund gehört, dass ich hier nicht so hart aktiv bin. Also gut. Macht es gut. Seid gut. Schaut gut hier rein, bis dann eben hier was mit nem Buch steht. Ich bin krank - wegen den Nationals. Danke. Für. Das. Lesen.

KOMISCHE SIEGE

12|09|11

Wenn bei einem Poetry Slam im Allgäu, sagen wir es wäre in Leutkirch, auf einmal alle Finalisten als Sieger das Café verlassen, dann waren ich und meine Mit-Moderatorin entweder total besoffen oder wir fanden gewinnen einfach nur doof. Und so war es auch. Der Gewinner kann sich eigentlich nicht viel kaufen, Fahrtkosten bekommen sowieso alle und der furtzende Finger war sowieso von Anfang an an Sophie Passmann vergeben. Marvin Suckut versprachen wir ein Titanic Video und Der Koschuh nahm die erste Ausgabe von Biene Maja auf Tonband mit nach Hause. Das ist super, wussten wir, machten wir. So gewannen den Slam in Leutkirch Der Koschuh aus Innsbruck, Sophie Passmann (Münchweier) und unser Local Marvin Suckut aus Konstanz (wahlweise "Konschtanz").

 

Am nächsten Tag fuhren wir dann mit Sack und Pack. Vorallem Pack nach Kempten um dort das Künstlercafé zu belesen. Mit-Moderator von mir, war diesmal Bo Wimmer. Wir tranken, lachten, hörten nette Menschen aus Nah und Fern und so kam es, dass erneut Sophie Passmann und Der Koschuh im Finale standen. Dazu kam dann Ömer aus Duisburg, (laut Bo auch gerne Düsseldorf) welcher über die offene Liste in den Abend startete. Gegen alle Erwartungen schieden Andy Strauß (Münster), Michael Jakob (Nürnberg) und Marvin Suckut schon in den jeweiligen Vorrunden aus. So gewann am Ende Sophie Passmann eine Flasche Jägermeister. Was darauf folgte war künstlerisch, theadralisch und auf hohem Niveau. Bo und ich haben alles dafür getan, können uns jetzt aber schon wieder mehr lieben als jemals zuvor. Slam in Leutkirch toll. Slam in Kempten toll. Allgäu Tour toll. Sophie Passmann darf sich jetzt irgendwie toll fühlen weil sie zwei Mal gewonnen hat und einen Furtzfinger hat. Der Rest ist so cool wie das Publikum, welches übrigens spitze war, denn so nebenbei, waren beide Slams ausverkauft! Danke, danke! Bis zur nächsten kleinen Tour im November, dann wohl noch mit Hirsch Slam von Bo in Buchloe!